Winterwetter mit Schnee und Glatteis hat am Freitag massive Verkehrsprobleme in mehreren Bundesländern ausgelöst. Dutzende Unfälle ereigneten sich in Bayern, Nordrhein-Westfalen und anderen Regionen – ein Mensch starb bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A2 bei Herford. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor anhaltendem Glatteis und weiteren kritischen Tagen.
Allein in Bayern rückte die Polizei zu mindestens 54 Einsätzen in Unterfranken und zwölf in Niederbayern aus. Auf der A71 nahe Oberthulba im Landkreis Bad Kissingen blieben rund zwei Dutzend Lkw im Schnee stecken. Der DWD hat eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier für Teile Bayerns ausgegeben – vor allem der Osten ist betroffen. Auf der Ruselbergstrecke bei Deggendorf gilt Schneekettenpflicht.
In München bereitet sich der Flughafen mit massivem Aufwand auf die Witterung vor. Mehr als 180 Fahrzeuge und rund 200 Mitarbeiter pro Schicht halten die Start- und Landebahnen frei. Bei Bedarf können zusätzlich Traktoren von regionalen Landwirten angefordert werden. Die Münchner Verkehrsgesellschaft meldet trotz Frost keine größeren Beeinträchtigungen. Die Deutsche Bahn betonte, man sei «auch bei bestmöglicher Vorbereitung nicht gegen alle Witterungen gefeit».
Dramatische Lage im Ruhrgebiet
In Nordrhein-Westfalen ereigneten sich binnen Stunden mehr als 200 wetterbedingte Unfälle. In Duisburg zählte die Polizei von Mittwoch Mittag bis Mitternacht 118 Glätte-Unfälle, zwei Menschen wurden leicht verletzt. In Düsseldorf passierten innerhalb einer Stunde 30 Unfälle, im Kreis Wesel etwa 50.
Die Deutsche Bahn hat die Höchstgeschwindigkeit aller ICE-Züge bis auf Weiteres auf 200 Stundenkilometer gedrosselt. Mehrere RE-Linien fallen wegen defekter Weichen aus, besonders betroffen ist der Raum Oberhausen. Zwischen Recklinghausen und Wanne-Eickel sowie zwischen Dortmund und Bochum-Langendreer kommt es zu Verspätungen. Der Flughafen Düsseldorf verzeichnete einzelne Ausfälle, darunter KLM-Flüge.
DLRG warnt vor tückischen Eisflächen
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer. Oliver Nagel-Schwab von der DLRG Ludwigshafen-Oggersheim erklärte: «Grundsätzlich ist das Betreten von Eisflächen immer gefährlich und mit einem gewissen Risiko verbunden.»
Besonders tückisch sind die aktuellen Bedingungen durch schwankende Temperaturen. «Dabei entstehen mehrschichtige Eisplatten, die optisch massiv wirken, tatsächlich aber kaum tragfähig sind. Der Wechsel aus Frost und Tauwetter erhöht das Risiko zusätzlich», warnte Nagel-Schwab. Die DLRG empfiehlt eine Mindestdicke von sechs bis acht Zentimetern – doch in Rheinland-Pfalz sei derzeit kein Gewässer vollständig zugefroren.
«Grundsätzlich raten wir als DLRG, Eisflächen nur dann zu betreten, wenn diese ausdrücklich freigegeben sind», so der Experte. Im Notfall sollten Betroffene das Gewicht auf den Oberkörper verteilen und in Bauchlage zum Ufer robben. Helfer müssen zuerst den Notruf 112 wählen.
Die Wetterprognose bleibt kritisch. Am Freitag steigen die Temperaturen in München kurzzeitig auf bis zu sieben Grad, in der Nacht zum Sonntag fallen sie dann wieder auf minus sieben Grad. In NRW werden für das Wochenende zweistellige Minusgrade erwartet, am Montag drohen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee und örtliche Schneeverwehungen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

18 godzin temu




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