Letzter Sitzwechsel rettete Joshua: Zwei enge Vertraute starben

5 dni temu
Anthony Joshua erholt sich von den Folgen seines schweren Unfalls, bei dem zwei Menschen starben. (Archivbild) Jordan Pettitt/PA Wire/dpa

Der Fahrer im Unfallwagen von Boxstar Anthony Joshua hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Das kam bei einer Gerichtsanhörung in Nigeria ans Licht – eine bittere Wendung in einem ohnehin tragischen Fall, bei dem zwei enge Vertraute des 36-Jährigen starben. Ein letzter Sitzwechsel rettete Joshua wohl das Leben.

Der schwere Unfall ereignete sich am Montag auf dem Lagos-Ibadan Expressway, einer der gefährlichsten Straßen des Landes. Der Lexus SUV, in dem Joshua mit seinen Freunden saß, raste bei einem Überholmanöver mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Ein Reifen platzte, der Fahrer verlor die Kontrolle – das Fahrzeug krachte in einen illegal auf dem Standstreifen geparkten Lastwagen.

Seine langjährigen Weggefährten Sina Ghami und Latif Ayodele starben noch am Unfallort. Ghami war Joshuas Kraft- und Konditionstrainer, Ayodele sein persönlicher Coach. Joshua selbst kam mit leichten Verletzungen davon und wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen.

Anklage gegen den Fahrer

Die nigerianische Polizei hat gegen den 46-jährigen Fahrer Kayode Adeniyi Anklage erhoben. Die Vorwürfe: rücksichtsloses und gefährliches Fahren mit Todesfolge sowie Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis. Adeniyi, der über drei Jahre für Joshua gearbeitet hatte, plädierte vor dem Sagamu High Court auf nicht schuldig. Seine Erklärung: Die Bremsen hätten versagt.

Polizeisprecher Oluseyi Babaseyi teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, der Fahrer bleibe «in Untersuchungshaft, bis er die Auflagen für seine Freilassung erfüllt hat». Das Gericht setzte die Kaution auf fünf Millionen Naira fest, umgerechnet etwa 3.000 Euro. Mittlerweile hat Adeniyi die Kaution gezahlt und ist auf freiem Fuß. Der nächste Gerichtstermin steht am 20. Januar an.

Der lebensrettende Sitzwechsel

Die britische Daily Mail berichtete ein dramatisches Detail: Joshua hatte kurz vor dem Unfall den Platz gewechselt – vom Beifahrersitz auf die Rückbank. Dieser spontane Entschluss rettete ihm vermutlich das Leben. Ersthelfer vor Ort beschrieben sein Überleben als Wunder.

Joshua selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Der Brite, dessen Familie aus Nigeria stammt, hatte Verwandte in Westafrika besucht. Kurz vor Weihnachten hatte er in Miami noch gegen US-Internet-Star Jake Paul geboxt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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