Vinícius als "Affe" beschimpft: 10 Minuten Spielstopp in Champions League

4 godzin temu
Real Madrid gewinnt 1:0 bei Benfica, Rassismus-Vorwurf überschattet das Spiel (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Rassismus-Vorwurf überschattet Real Madrids Champions-League-Sieg bei Benfica Lissabon. Der brasilianische Stürmer Vinícius Júnior beschuldigte den argentinischen Benfica-Spieler Gianluca Prestianni einer rassistischen Beleidigung – das Spiel im Estádio da Luz musste daraufhin in der 52. Minute für fast zehn Minuten unterbrochen werden. Madrid gewann die Partie am Dienstagabend mit 1:0.

Der Vorfall passierte unmittelbar nach Vinícius' Tor. Der Brasilianer tanzte am Eckflaggenmast und provozierte damit wütende Reaktionen der Benfica-Fans, die Flaschen und andere Gegenstände warfen. Danach bedeckte der 20-jährige Prestianni seinen Mund mit dem Trikot, während er auf Vinícius einredete. Der Brasilianer sagte dem französischen Schiedsrichter François Letexier, Prestianni habe das Wort «Affe» verwendet. Der Schiedsrichter startete daraufhin das Anti-Rassismus-Protokoll.

Madrid-Verteidiger Trent Alexander-Arnold sprach nach dem Spiel von einer «Schande für den Fußball». Der Engländer sagte: «Es hat die Leistung überschattet, besonders nach so einem fantastischen Tor. Vini wurde in seiner Karriere schon einige Male dem ausgesetzt, und dass es heute Nacht passiert und den Abend für uns als Team ruiniert, ist eine Schande. Dafür gibt es keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft. Es ist widerlich.»

Vinícius setzte sich während der Unterbrechung in die Ersatzbank. Einige Mitspieler, darunter Kylian Mbappé und Aurélien Tchouaméni, erwogen, das Spielfeld zu verlassen. Madrid-Mittelfeldspieler Federico Valverde erklärte: «Die Spieler, die in der Nähe waren, sagten, dass (Prestianni) etwas Hässliches gesagt hat, das nicht gesagt werden sollte.» Er fügte hinzu: «Wenn du deinen Mund bedeckst, um etwas zu sagen, dann ist es, weil du etwas sagst, das nicht nett ist. Ich bin stolz auf meine Teamkollegen, die Vini verteidigt haben, und auf Vini.»

Prestianni bestreitet Rassismus

Prestianni selbst wies den Vorwurf zurück. Benfica-Mittelfeldspieler Leandro Barreiro berichtete: «Ich habe ihn gefragt und er sagte, es sei eine normale Provokation zwischen Spielern während eines Spiels.» Prestianni habe gesagt, «es sei nichts Rassistisches» gewesen. Der Schiedsrichter zeigte dem Argentinier keine gelbe Karte – der Trainer wechselte ihn in der 81. Minute unter Applaus der Benfica-Fans aus. Kameraaufnahmen zeigten Mbappé, wie er Prestianni offenbar als Rassist bezeichnete.

Nach der Wiederaufnahme in der 60. Minute pfiffen die Heim-Fans Vinícius lautstark aus. Später traf ihn eine Flasche. Eine Stadionansage warnte die Zuschauer davor, weitere Gegenstände zu werfen. Der Brasilianer erhielt eine gelbe Karte für seinen Torjubel. Auf Instagram schrieb Vinícius: «Rassisten sind vor allem Feiglinge. Sie müssen ihre Münder mit ihren Trikots bedecken, um zu zeigen, wie schwach sie sind. Nichts von dem, was heute passiert ist, ist neu für mich in meinem Leben und im Leben meiner Familie. Mir wurde eine gelbe Karte für einen Torjubel gezeigt. Ich weiß immer noch nicht, warum.»

Mourinho kritisiert Vinícius

Benfica-Trainer Jose Mourinho, der früher Real Madrid trainierte, kritisierte den Jubel von Vinícius. Er sagte Amazon Prime: «Leider war er nicht einfach nur glücklich, dieses erstaunliche Tor zu erzielen.» Als er ein solches Tor schieße, solle man «auf respektvolle Weise feiern». Mourinho erhielt in der 86. Minute Rot, nachdem er sich beim Schiedsrichter beschwert hatte. Gleichzeitig äußerte er sich zur Häufigkeit rassistischer Vorfälle gegen Vinícius: «Etwas stimmt nicht, weil es in jedem Stadion passiert. Im Stadion, wo Vinícius spielte, passiert immer etwas.»

Vinícius Júnior, der bereits mehrfach Opfer rassistischer Beleidigungen in Spanien wurde, erhielt Unterstützung vom brasilianischen Fußballverband. In einem X-Post hieß es, er sei «nicht allein», Rassismus sei «ein Verbrechen» und habe «nirgendwo im Fußball Platz». Der Verband nannte Vinícius «ein Beispiel für Mut und Würde» und erklärte: «Wir sind stolz auf dich.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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