Der Slowene Domen Prevc steht vor dem Gesamtsieg bei der 74. Vierschanzentournee. Olympiasieger Andreas Wellinger hält es für «quasi unmöglich», dass der 26-Jährige seinen komfortablen Vorsprung beim heutigen Finale in Bischofshofen noch hergibt. Sein Teamkollege Philipp Raimund beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Prevc-Scheiterns auf «ein Prozent».
Prevc führt die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von etwa 23 Metern auf den zweitplatzierten Österreicher Jan Hörl an. Der Slowene hatte zuvor bereits in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewonnen und in Innsbruck den zweiten Platz belegt. Auch die Qualifikation in Bischofshofen entschied er für sich.
Wellinger sieht nur noch absurde Szenarien, die Prevc stoppen könnten: «Da müsste Domens Ski von der Spurfräse überfahren oder er disqualifiziert werden.» Ansonsten sei die Entscheidung gefallen. «Ansonsten brennt da nichts mehr an», so der Olympiasieger.
Die Spannung beim Finale verlagert sich damit auf andere Positionen. «Interessant wird das Duell um Platz zwei beziehungsweise den Tagessieg», erklärte Wellinger. Hinter Hörl lauert dessen Landsmann Stephan Embacher auf Rang drei der Gesamtwertung.
Der beste deutsche Springer Felix Hoffmann liegt auf Platz fünf im Tournee-Ranking. Der 28-Jährige aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher kämpft allerdings mit Knieproblemen und zeigte in der Qualifikation eine schwächere Leistung. Seit dem Vierfach-Triumph von Sven Hannawald im Jahr 2002 wartet Deutschland auf einen Tournee-Gesamtsieger.
Das Finale auf der Paul-Außerleitner-Schanze beginnt heute um 16.30 Uhr und wird live in der ARD und bei Eurosport übertragen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

2 dni temu













